Bei den Zwillingen Violet und Ashton Adams scheinen die Rollen vertauscht zu sein. Während Violet lieber den ganzen Tag im Nachthemd Erfindungen entwirft und baut, bevorzugt ihr Bruder es Gedichte zu schreiben und sich zu überlegen, was er anziehen soll. Da an der Illyria Akademie keine Frauen zugelassen sind, hecken die Geschwister den Plan aus, dass sich Violet für Ashton ausgibt und, natürlich mit Verkleidung, seinen Platz einnimmt. So weit so gut, doch damit, dass Violet sich in den Duke und dessen Nichte und Mündel sich in den falschen Ashton verlieben rechnen sie natürlich nicht. Das Schuljahr führt sie vom Verkleiden über Liebe bis hin zu Killerrobotern.

 

Sprachlich enthält der Roman „Die Erfindung der Violet Adams“ keine Besonderheiten und ist somit für jegliche Leserschaft geeignet. Allerdings dürfte das Thema eher Mädchen und Frauen zusagen und zu junge Leser könnten mit der Seitenanzahl (ca. 550 Seiten) überfordert sein.

 

Das Werk von Lev AC Rosen zählt zu meinen Lieblingsbüchern und ich lese es immer wieder gerne. Mir gefällt die Tatsache, dass die größten Genies Englands nicht bemerken, dass sich in einer Akademie für junge Männer eine Frau eingeschlichen hat und, dass sie den Männern in Sachen Intelligenz in nichts nachsteht.

 

 

 

 

Titel: ★★★★☆☆

Inhalt: ★★★★★☆

Cover: ★★★★★☆

Preis: ★★★★☆☆

Gesamtbewertung: ★★★★★☆