Jean-Baptiste Grenouille wächst als Waise und auf sich selbst gestellt in Paris auf. Da die Leute um ihn herum schon früh bemerken, dass er nach nichts riecht, verstoßen sie ihn und wollen nichts mit ihm zu tun haben. Schließlich findet er doch eine Arbeit, von wo aus er Kontakt zu einer Parfümerie bekommt, wo er so lange bettelt, bis ihn der Chef anstellt. Grenouille hat den perfekten Geruchssinn und ist im Betrieb eine große Hilfe. Allerdings ist er so besessen davon, den perfekten Geruch festzuhalten, welcher für ihn der Geruch der Frauen ist. Nach und nach bringt er immer mehr Frauen um und versucht, ihren Geruch einzufangen. Schlussendlich schafft er es, das perfekte Parfum zu kreieren, welches ihm den Tod bringt.

 

Mein Lieblingsbuch wird dieses hier sicher nicht, aber es macht einem bewusst, wie viele Gerüche uns umgeben. „Das Parfum“ ist definitiv nichts für schwache Nerven bzw. einen schwachen Magen. Die Kaltblütigkeit des Protagonisten ist erschreckend und man hofft, dass so etwas nie Wirklichkeit wird. Dadurch, dass alles so genau beschrieben wird kann es einem leicht langweilig werden.

 

Obwohl die Sprache nicht sonderlich anspruchsvoll ist, ist das Buch natürlich nichts für Kinder. Krimibegeisterte sind bei Patrick Süskind an der richtigen Stelle.

 

 

 

Titel: ★★★★☆☆

Inhalt: ★★☆☆☆☆

Cover: ★★★☆☆☆

Preis: ★★★★★☆

Gesamtbewertung: ★★★☆☆☆